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Corinna Romke
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EUROGATE legt Grundstein für ein modernes, energieeffizientes Betriebsgebäude in Wilhelmshaven

Wilhelmshaven, 27. Oktober 2011  +++ Auf dem Gelände des zukünftigen EUROGATE Container Terminals Wilhelmshaven wurde heute in Anwesenheit des Oberbürgermeisters der Stadt Wilhelmshaven, Eberhard Menzel, der Grundstein für das zukünftige Betriebsgebäude gelegt. Nachdem die Baugenehmigung bereits vor einigen Wochen erteilt wurde, ist heute somit der offizielle Startschuß zum Bau des modernen Terminal-Hauses, welches einem innovativen Energiekonzept folgt, gefallen. Das Gebäude wird rechtzeitig zur Inbetriebnahme des Containerterminals im August 2012 bezugsfertig sein.

Über dem Grundstein wird sich ein 5-geschossiges Gebäude erheben, welches die Büroräume sowie die Umkleide- und Sozialräume für die Belegschaft beherbergt. Insgesamt handelt es sich um eine Nutzfläche von 10.170 m².  Das sogenannte „Terminal House“ basiert auf einem innovativen Energiekonzept. Der Primärenergiebedarf beträgt 228 kW/m²a und unterschreitet den Referenzwert von vergleichbaren Gebäuden um 16 Prozent. Zur Wärmeerzeugung werden zwei Blockheizkraftwerke gleicher Leistung in Kombination mit einem Gasbrennwertkessel für die Spitzenlast-Abdeckung eingesetzt. Das Gebäude arbeitet mit einer kontrollierten mechanischen Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung. Sein Atriumdach ist mit 72 Photovoltaikmodulen mit einer Gesamtfläche von 124 m² ausgestattet. Jedes Modul besitzt eine Leistung von 230 W.

Bereits 2008 konnte sich die Arbeitsgemeinschaft aus den Architekten ANGELIS & PARTNER, Oldenburg, und den Fachingenieuren ARUP, Berlin, in einem Wettbewerbsverfahren mit ihrem Entwurf durchsetzen. Im Jahr 2010 wurde das Team als Generalplaner mit der Realisierung des Bauvorhabens beauftragt.

In der Erklärung der Architekten heißt es: „Das Terminal House muß sich in einem großmaßstäblichen Umfeld behaupten und ein weithin sichtbares Zeichen setzen. Entsprechend der Struktur des Hafens ist es als länglicher Baukörper parallel zur Kaje konzipiert. Der Neubau ist einerseits Grenze und Schleuse von Mitarbeitern und Frachtgut vom Binnenland zum Terminal, gleichzeitig jedoch ein repräsentatives Tor in die Welt. Die beiden Hauptfunktionen sind klar ablesbar und gliedern den Entwurf: Der dem Hafen zugeordnete Umkleide- und Sozialraumtrakt als liegender Riegel auf der einen Seite und der repräsentative Bürotrakt als aufstrebender Turm auf der anderen Seite. Beide Teile werden durch das Motiv eines verbindenden und mit Photovoltaikmodulen besetzten Bandes zusammengefasst, das die öffentlichen und repräsentativen Zonen begleitet und den Besucher durch das Gebäude führt. Zwischen den beiden Gebäudeteilen entsteht in der Fuge das große Atrium, ein repräsentatives Gate als Tor zur Welt, das den Ausblick über den Hafen und in die Ferne eindrucksvoll rahmt und als großes strahlendes Zeichen weithin sichtbar ist.“

Eine druckfähige Datei der Visualisierung kann bei Bedarf zur Verfügung gestellt werden.

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© EGH-Home, letzte Änderung    27.10.2011 - webadmin@eurogate.de
 
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