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Corinna Romke
Unternehmenskommunikation

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corinna.romke@eurogate.eu
 

Krisenziele in schwierigem Marktumfeld erreicht

Bremen, 26. April 2010 +++ Die EUROGATE-Gruppe hat in einem wirtschaftlich schwierigen Marktumfeld ihre für 2009 gesteckten Ziele erreicht. Bei einem Rückgang der Umsatzerlöse um 17,3 Prozent auf 591,4 Millionen Euro wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 47,8 Millionen Euro, 59 Prozent weniger als im Vorjahr, erzielt. EUROGATE hatte früher und schneller als andere Marktteilnehmer auf die Wirtschaftskrise reagiert und die Investitionen um 59,5 Prozent auf 96,7 Millionen Euro gesenkt. Außerdem setzte das Unternehmen ein umfassendes Kostensenkungsprogramm in Höhe von 76,6 Millionen Euro um. Dank dieser Maßnahmen ist es gelungen, die Beschäftigung innerhalb der EUROGATE-Gruppe für 2009 zu sichern. Die Zusage zur Beschäftigungssicherung wurde mittlerweile auch auf das Jahr 2010 ausgeweitet. Mit einer hohen Eigenkapitalquote von 41 Prozent (Vorjahr: 38,6 Prozent) ist die Unternehmensgruppe für die kommenden Jahre, für die ein langsamer Aufschwung prognostiziert wird, krisenfest aufgestellt. 

Thomas Eckelmann, Vorsitzender der EUROGATE-Gruppengeschäftsführung: „Das Geschäftsjahr 2009 war bestimmt von der schwersten Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit. Der Containerumschlag der EUROGATE-Gruppe ist europaweit um 12,3 Prozent zurückgegangen. Trotz dieses Rückgangs konnte sich EUROGATE im Vergleich zum Markt stabil und respektabel behaupten. Uns ist es gelungen, die Beschäftigung zu sichern und ein positives Ergebnis zu erwirtschaften. Trotzdem hat uns die Wirtschaftskrise in unserer Entwicklung um fünf Jahre zurückgeworfen. Wir mussten Investitionen verschieben, haben aber an unseren Großprojekten wie der Westerweiterung des Hamburger Terminals festgehalten. Diese wird schließlich erst in 2017/2019 zur Verfügung stehen, und als wichtiges Hafenbauprojekt im Hamburger Hafen zu dessen Wettbewerbsfähigkeit beitragen. Wir stehen auch unverändert fest hinter unserem Terminalprojekt in Wilhelmshaven, und werden alles tun, damit dieses ein Erfolg wird.“

Beschäftigung
Aufgrund eines umfassenden Kostensenkungsprogramms konnte die EUROGATE-Gruppe für 2009 die Beschäftigung sichern. Am 2. Mai 2009 wurde am Standort Bremerhaven Kurzarbeit eingeführt. Der Hamburger Terminal reagierte auf den Mengenrückgang im Umschlag durch Streichung des Einsatzes von GHB-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern, sowie der drastischen Reduzierung von Mehrarbeit. Das EUROGATE-Management sowie außertarifliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben freiwillig auf 5 Prozent ihres Gehaltes verzichtet. Für 2010 hat EUROGATE weitere Maßnahmen ergriffen. Dazu zählen am Standort Bremerhaven eine Vorruhestandsregelung für Beschäftigte bis Geburtsjahrgang 1952, die Übernahme der befristet Beschäftigten in Teilzeitarbeitsverhältnisse, die Übernahme der Auszubildenden in Teilzeitarbeitsverhältnisse sowie die weitgehende Flexibilisierung der Schichtpläne.

Umweltmanagement
Die Verbindung von Ökologie und Ökonomie gewinnt über wirtschaftlich schwierige Zeiten hinaus zunehmend an Bedeutung. EUROGATE ist sich seiner Verantwortung für Naturerhalt und Ressourcenschutz bewusst und hat eine klare Umweltstrategie formuliert. Maximale Effizienz, minimale Emissionen und maximale Sicherheit & Vorsorge – das sind die Umweltziele des Unternehmens. Dazu zählen die systematische Erhebung von Umweltdaten sowie die Erstellung eines Umweltberichts und einer CO2-Bilanz.

Ausblick
Es wird noch einige Zeit dauern, bis der Containerumschlag in den Seehäfen wieder den Rekordwert von 2008 erreicht. Die EUROGATE-Gruppe ist strategisch hervorragend am Markt positioniert und blickt mit Zuversicht in die Zukunft, auch wenn die allgemeinen Rahmenbedingungen schwierig sind. Die Fahrrinnenanpassungen der Außenweser und Elbe sowie der Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals sind die entscheidenden Infrastrukturprojekte der kommenden Jahre, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland gegenüber den Benelux-Häfen zu sichern. Die Politik muss dafür sorgen, dass die Wettbewerbsnachteile des Standortes Deutschland abgebaut und die Rahmenbedingungen für alle Häfen Nordeuropas gleich gestaltet werden. Ähnliches gilt für die Transhipment-Häfen in Südeuropa.
Aus heutiger Sicht wird für die EUROGATE-Gruppe für 2010 eine stabile Umsatz- und Ergebnisentwicklung erwartet. EUROGATE unterstützt im übrigen die Initiative „Seaports of Germany“ zur Stärkung des Standortes der deutschen Seehäfen.

Besuchen Sie uns auf der transport logistic China 2010 in Shanghai am Gemeinschaftsstand „Seaports of Germany“ in Halle E2, 215/316.


 

Über EUROGATE:

EUROGATE ist Europas führende Containerterminal-Logistik-Gruppe. Das Netzwerk betreibt gemeinsam mit Contship Italia zehn Containerterminals von der Nordsee bis zum Mittelmeer. Ein neuer Seeterminal
in Wilhelmshaven befindet sich derzeit im Bau. Das Leistungsspektrum wird abgerundet durch intermodale Dienstleistungen und spezialisiertem Logistik-Management. EUROGATE wurde 1999 gegründet. 2009 schlug die Unternehmensgruppe 12,5 Millionen Standardcontainer (TEU) um. Weitere Informationen unter www.eurogate.eu.


 

Kennzahlen EUROGATE-Konzern 2009 (IFRS)

  2009 2008 Veränderung in %
Bilanzsumme
in TEUR
1.011.963 988.132 + 2,4
Eigenkapital
in TEUR
415.098 381.718 + 8,7
Eigenkapitalquote
in TEUR
41,0 38,6  
Umsatzerlöse
in TEUR
591.398 714.982 - 17,3
EBITDA
in TEUR
149.649 202.659 - 26,2
Ergebnis vor Steuern (EBT)
in TEUR
48.008 128.407 - 62,6
Jahresüberschuss
in TEUR
47.776 116.476 - 59,0
Investitionen
in TEUR
96.737 238.674 - 59,5
Cash-Flow
der gewöhnlichen Geschäfts-
tätigkeit, in TEUR
102.364 189.971 - 46,1

 

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© EGH-Home, letzte Änderung    26.04.2010 - webadmin@eurogate.de
 
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