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Corinna Romke
Unternehmenskommunikation

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Mit Rekordergebnis 2008 für die Zukunft gut aufgestellt

Bremen, 14. April 2009 +++ Die EUROGATE-Gruppe hat das Geschäftsjahr 2008 mit dem besten Ergebnis seiner 10-jährigen Firmengeschichte abgeschlossen. Der Konzern steigerte seinen Umsatz um 8,4 Prozent auf 715 Millionen Euro und erzielte einen Rekord-Jahresüberschuss von 116,5 Millionen Euro. Damit lag der Jahresüberschuss um 3,5 Prozent über dem Vorjahr. Die positive Ergebnisentwicklung ist auf einen europaweiten Anstieg der Containerumschlagsmengen auf 14,2 Millionen TEU zurückzuführen. Der Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2009 wird geprägt durch die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise. Angesichts rückläufiger Containermengen im ersten Quartal 2009 hat EUROGATE seine Personalund Investitionsplanung der aktuellen Mengenentwicklung angepasst. Vorrangiges Ziel ist die Sicherung der Beschäftigung. Betriebsbedingte Kündigungen sind nicht vorgesehen. Mit dem ausgezeichneten Geschäftsergebnis und einer Eigenkapitalquote von fast 40 Prozent ist die EUROGATEGruppe solide aufgestellt, um den Herausforderungen der aktuellen Krise begegnen zu können.

Emanuel Schiffer, Vorsitzender der EUROGATE-Gruppengeschäftsführung: „Das Geschäftsjahr 2008 war das beste unserer Firmengeschichte. Wir haben einen Rekord im Containerumschlag und im Ergebnis erreicht. Obwohl das volle Ausmaß der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 nicht absehbar war, zeichneten sich im Verlauf der zweiten Jahreshälfte bereits die Auswirkungen einer sich abschwächenden Weltkonjunktur ab. Vor diesem Hintergrund hat EUROGATE frühzeitig ein Programm zur Anpassung der Kosten und Investitionen angeschoben. Seit Ende 2008 stehen wir mit den Arbeitnehmervertretern im Gespräch, um die Personalplanung so flexibel wie möglich zu gestalten und entsprechend der Containerumschlagsentwicklung zeitnah reagieren zu können. Dank unseres frühzeitigen, konsequenten Handelns sind wir jetzt für die Krise gewappnet.

Beschäftigung

An den deutschen Standorten (Bremen, Bremerhaven und Hamburg) verzeichnete die EUROGATE-Gruppe Ende 2008 insgesamt 5.175 Beschäftigte, 660 mehr als Ende 2007. Europaweit waren es 8.200 Beschäftigte, 1.110 mehr als am Vorjahresende. Vorrangiges Ziel der Personalpolitik in 2009 ist die Sicherung der in den Vorjahren aufgebauten Beschäftigung. EUROGATE ist mit den Betriebsräten und Gewerkschaften kontinuierlich im Dialog. Für den Standort Bremerhaven ist neben den bereits umgesetzten Flexibilisierungsmaßnahmen Kurzarbeit voraussichtlich ab 2. Mai 2009 vorgesehen. Für den Standort Hamburg ist Kurzarbeit zurzeit kein Thema, weil die bereits eingeführten Flexibilisierungsmaßnahmen zum jetzigen Zeitpunkt ausreichen. Betriebsbedingte Kündigungen sind nicht vorgesehen.

Investitionen

EUROGATE hat im Geschäftsjahr 2008 bei geplanten 470 Millionen Euro lediglich Investitionen in Höhe von 238,4 Millionen Euro getätigt. Darin enthalten waren vor allem Investitionen für Containerbrücken und Van Carrier, Flächenbefestigungen, Stromversorgungsanlagen und Um- und Ausbauten von Gebäuden. In 2009 werden wiederum nicht dringend notwendige Investitionen zeitlich verschoben. Die großen Ausbauvorhaben wie die Westerweiterung des EUROGATE Container Terminals Hamburg oder der Bau des EUROGATE Container Terminals Wilhelmshaven werden entsprechend der Planung weiterentwickelt. Im Übrigen geht EUROGATE davon aus, dass nach dem Ende der Wirtschaftskrise die Globalisierung weitergehen wird und die Containerverkehre wieder anziehen werden. Viele Volkswirtschaften auf dieser Welt haben weiterhin ein hohes Wachstumspotenzial, wovon die Containerbranche in Zukunft profitieren wird.

Ausbau der Infrastruktur

Aus diesem Grund hält EUROGATE an den Forderungen nach den Fahrrinnenanpassungen von Weser und Elbe fest. Auch Straßenbauprojekte wie der Bau der Küstenautobahn A22 müssen zügig umgesetzt werden. Nicht zu vergessen ist der Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals, der entscheidend dafür ist, ob die deutschen Nordseehäfen ihren Wettbewerbsvorteil bei den Containerverkehren in Richtung Ostsee gegenüber den Westhäfen sichern können. Die Politik muss gewährleisten, dass auch angesichts der Krise die Wettbewerbsfähigkeit der norddeutschen Standorte erhalten bleibt. Daher unterstützt EUROGATE ausdrücklich das „Nationale Hafenkonzept“ als Teil des Masterplans Güterverkehr und Logistik des Bundesverkehrsministeriums.

Wettbewerbsvorteile durch Qualität und Innovation

EUROGATE sucht kontinuierlich nach neuen Wegen, um seine Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und setzt dabei auf Qualität und Innovation. Beispielsweise haben die Investitionen in 2008 dazu beigetragen die Abfertigungsqualität zu verbessern. Darüber hinaus gewinnt das Thema Containersicherheit weiterhin an Bedeutung. EUROGATE arbeitet gemeinsam mit den Unternehmen Astrium Space Transportation, einer Tochtergesellschaft des Raumfahrtunternehmens EADS, und Hellmann Worldwide Logistics, Spedition und Logistik-Anbieter, an einem Projekt mit dem Titel „SeCureSystem“. Durch die Verknüpfung von Basistechnologien wie RFID und GPS wird die Sicherheit eines Containers während der gesamten Transportkette rund um den Globus überwacht. Diese Lösung wurde bereits der Europäischen Kommission in Brüssel vorgestellt und ist eine anerkannte mögliche Alternative zum von den USA geforderten Screening sämtlicher Import-Container.

Umweltmanagement

Umweltmanagement ist ein weiteres wichtiges Thema. EUROGATE begreift den Schutz der Ressourcen als betriebswirtschaftliche Notwendigkeit und verschafft sich so einen Innovationsvorsprung. Ein Beispiel: Das Profitcenter Fahrzeugtechnik von EUROGATE Technical Services arbeitet gemeinsam mit Herstellern an der Entwicklung besonders verbrauchs- und geräuscharmer Fahrzeuge. So gelang es bereits 2003, alle Fahrzeuge auf einen dieselelektrischen Antrieb umzustellen und große Mengen Hydrauliköl einzusparen. EUROGATE investiert selbst in die Entwicklung neuer Fahrzeuge. So startet dieses Jahr ein Forschungsprojekt zu der Frage, wie durch einen Hybrid- oder Wasserstoff-Antrieb die Luftemissionen noch weiter reduziert werden können.

International

Die Finanz- und Wirtschaftskrise macht sich an den internationalen Standorten des EUROGATE-Netzwerks gleichfalls bemerkbar. Es gibt allerdings auch Positives zu berichten. Der CICT - Cagliari International Container Terminal der Contship Italia-Gruppe steigerte trotz Finanz- und Wirtschaftskrise und dank neuer Kunden (dem Konsortium der Grand Alliance und der Reederei UASC) seinen Containerumschlag im ersten Quartal um 413,9 Prozent. Der Containerterminal EUROGATE Tanger, welcher im September 2008 den Betrieb aufgenommen und bis Jahresende bereits 64.178 TEU umgeschlagen hat, konnte einen neuen Kunden, die japanische Reederei MOL, akquirieren.

Niemand kann zurzeit einen zuverlässigen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2009 geben“, so Emanuel Schiffer. „Im ersten Quartal hatten wir an unseren Standorten deutliche Rückgänge in den Containervolumina zu verzeichnen. Diese Entwicklung wirkt sich auf die Umsatz- und Ergebnisprognose aus. Wir schauen allerdings mit Zuversicht in die Zukunft, denn unser Unternehmen ist solide aufgestellt, um der aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise begegnen zu können. Für 2009 wird eine weiterhin profitable Geschäftsentwicklung erwartet.

  2008 2007 Veränderung in %
Bilanzsumme
in TEUR
988.132 787.307 + 25,5
Eigenkapital
in TEUR
381.718 354.619 + 7,6
Eigenkapitalquote
in TEUR
38,6 45,0  
Umsatzerlöse
in TEUR
714.982 659.521 + 8,4
EBITDA
in TEUR
202.659 187.246 + 8,2
Ergebnis vor Steuern (EBT)
in TEUR
128.407 126.861 + 1,2
Jahresüberschuss
in TEUR
116.476 112.501 + 3,5
Investitionen
in TEUR
238.383 175.031 + 36,2
Cash-Flow
der gewöhnlichen Geschäfts-
tätigkeit, in TEUR
193.481 178.761 + 8,2
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© EGH-Home, letzte Änderung    13.12.2011 - webadmin@eurogate.de
 
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