EUROGATE informiert auf Betriebsversammlung zum Thema Kurzarbeit
Bremen, 2. April 2009 +++ EUROGATE hat heute auf einer Betriebsversammlung die Belegschaft der EUROGATE Container Terminal Bremerhaven GmbH (CTB) über die aktuelle Geschäftsentwicklung informiert. Angesichts der weiterhin rückläufigen Mengenentwicklung im Containerumschlag sind weitere Maßnahmen im Bereich Beschäftigung erforderlich. Nach den bereits umgesetzten Flexibilisierungsmaßnahmen wird voraussichtlich ab 2. Mai 2009 Kurzarbeit eingeführt.
EUROGATE wird bei der Bremerhavener Agentur für Arbeit zunächst für sechs Monate Kurzarbeit beantragen. Während dieses Zeitraums überprüft das Unternehmen gemeinsam mit der Arbeitnehmervertretung in regelmäßigen Abständen, in welchem Umfang Kurzarbeit erforderlich ist. Auf der Betriebsversammlung wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die Modalitäten und die betriebliche Umsetzung der Kurzarbeit informiert. Hierbei war für die Beschäftigten die mit dem Betriebsrat vereinbarte Aufstockung des Kurzarbeitergeldes erwartungsgemäß besonders wichtig.
"Kurzarbeit ist für uns ein Instrument, um die Beschäftigung am Bremerhavener Terminal zu sichern und betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden. Wir gehen davon aus, dass wir die derzeitige Flaute im Containerumschlag auf diese Weise erfolgreich überbrücken können. Kurzarbeit einführen zu müssen, ist sicherlich keine erfreuliche Maßnahme. Sie ist aber allemal besser, als unsere Beschäftigten - und damit deren hohe Qualifikation - an den Arbeitsmarkt zu geben", sagt Andreas Bergemann, Arbeitsdirektor und in der EUROGATE-Gruppengeschäftsführung für Personal zuständig.
Für Aufregung haben die Ankündigungen des GHBV (Gesamthafenbetriebsverein im Lande Bremen e.V.) , in großem Umfang Entlassungen durchzuführen, geführt. Am Containerterminal Bremerhaven waren in 2008 im Durchschnitt circa 500 GHB-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.
"Wir führen zurzeit konstruktive Gespräche mit dem GHBV und beraten uns in den verschiedenen Gremien über weitere Einsatzmöglichkeiten von GHB-Beschäftigten an unseren Terminals", so Andreas Bergemann. "Dies setzt aber voraus, dass auch die anderen Unternehmen der bremischen Hafenwirtschaft - einschließlich des GHB selbst - ihren Beitrag dazu leisten. Wir erwarten daher ein entsprechendes Gesamtkonzept vom GHB"
Am EUROGATE Container Terminal Hamburg ist Kurzarbeit zurzeit kein Thema. Jedoch wurden auch in Hamburg mit den Arbeitnehmervertretern Flexibilisierungsmaßnahmen vereinbart und umgesetzt.
Weitere Informationen, u.a. zur Containerumschlagsentwicklung, erhalten Medienvertreter auf der EUROGATE-Jahrespressekonferenz, die am 14. April 2009 um 11.00 Uhr im Park-Hotel, Bremen, stattfindet.