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Zuschlag für den JadeWeserPort

Dem Ziel einen großen Schritt näher

Bremen, 14. März 2006 +++ EUROGATE ist heute von der JadeWeserPort Realisierungs GmbH & Co. KG informiert worden, dass nach umfang­reichen Erörterungen in den zuständigen Gremien der Gesellschaft die Ent­scheidung gefallen ist, EUROGATE den Zuschlag für den Betrieb des JadeWeserPort-Containerterminals in Wilhelmshaven zu erteilen. Die JadeWeserPort Realisierungsgesellschaft hat sich freiwillig verpflichtet, eine Vorschrift des deutschen Vergaberechts anzuwenden, wonach der Zuschlag erst nach Ablauf einer Frist von 14 Tagen ab der Information der unterlegenen Bieter erfolgen darf. Die Erteilung des Zuschlags ist daher nicht vor dem 28. März 2006 möglich.

„Wir sind über diese Entscheidung hoch erfreut“, sagt Emanuel Schiffer, Vor­sitzender der Gruppengeschäftsführung EUROGATE, „da damit unser langjäh­riges Bemühen um den Bau des deutschen Container-Tiefwasserhafens dem Ziel ein großes Stück näher ist. EUROGATE ist stärker denn je von der Notwendig­keit und dem Erfolg eines Containerterminals in Wilhelmshaven überzeugt. Die Mengenzuwächse an Containern in den deutschen Seehäfen haben die Progno­sen in den vergangenen Jahren deutlich überschritten. Außerdem steuern die Reeder die europäischen Seehäfen mit immer größeren Schiffen an. Verfügt heute ein Containerschiff über eine durchschnittliche Ladekapazität von 8.000 TEU, so werden es morgen 12.000 TEU sein.“

Das von EUROGATE eingereichte Angebot umfasst gemäß den vorgegebenen Anforderungen das Betriebskonzept, das Vermarktungskonzept, das Konzept zur Hinterland- und Feederanbindung sowie das Konzept zur Sicherstellung von Sekundärdienstleistungen. Ein Team von spezialisierten EUROGATE-Mitarbei­tern hat über mehrere Monate die Vorschläge erarbeitet und in einem umfang­reichen Angebot zusammengefasst.

Insgesamt wird EUROGATE 350 Millionen Euro in die Suprastruktur des Containerterminals Wilhelmshaven investieren. Die Anlage soll zukünftig über eine Umschlagskapazität von 3,5 Millionen TEU p.a. verfügen. Geplant ist die Schaffung von 1.000 direkten neuen Arbeitsplätzen. Nicht eingerechnet sind die mit dem Hafen verbundenen Arbeitsplätze, die in der Region durch Lotsen- und Festmacher-Dienste, Truck- und Bahnunternehmen sowie weiterer Sekundär­dienstleistungen entstehen. Gleichzeitig plant EUROGATE auf dem Terminal­gelände den Bau einer Bahnumschlagsanlage für den kombinierten Ladungs­verkehr, die auch allen anderen Dienstleistern in Wilhelmshaven und der Region zur Verfügung stehen wird.

EUROGATE wird unmittelbar nach Erteilung des Zuschlags eine Gesellschaft in Wilhelmshaven (EUROGATE Wilhelmshaven) gründen, die die weiteren Schritte in enger Abstimmung mit der JadeWeserPort Realisierungsgesellschaft einleiten wird.

Nach Erteilung des Zuschlags plant EUROGATE sein Gesamtkonzept auf einer Pressekonferenz vorzustellen.

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© EGH-Home, letzte Änderung    14.03.2006 - webadmin@eurogate.de
 
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