Rekordergebnis sichert Investition in Zukunft
Bremen, 25.05.2005 +++ EUROGATE, Europas größtes privates Containerterminal-Logistik-Unternehmen, hat das abgelaufene Geschäftsjahr 2004 mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. Das Unternehmen steigerte seinen Jahresüberschuß um 58,2% auf 52,1 Mio. EURO (Vorjahr: 33,5 Mio. EURO). Damit ist das Unternehmen hervorragend positioniert, um den Kapazitätsausbau seiner Hafenanlagen voranzutreiben und den Beschäftigungsaufbau fortzuführen. Die hohe Dynamik der Containerbranche zeigte sich im gesamten Geschäftsverlauf. Die Umsatzerlöse stiegen um 11,7% von 414,7 Mio. EURO auf 463,1 Mio. EURO. Die Investitionen beliefen sich in 2004 auf 72,1 Mio. EURO, 12,3% mehr als im Vorjahr (Vorjahr: 64,2 Mio. EURO). Seit seiner Gründung in 1999 hat das Unternehmen in Deutschland über 1.150 neue Arbeitsplätze geschaffen.
EUROGATE setzt seinen Wachstumskurs fort. Im Geschäftsjahr 2004 schlug das europäische EUROGATE/Contship Italia- Netzwerk 11,5 Mio. Standardcontainer (TEU) um, 7,5% mehr als im Vorjahr (Vorjahr: 10,7 Mio. TEU). Die positive Geschäftsentwicklung zeigte sich vor allem auch in der Beschäftigung. An den deutschen Standorten Bremen, Bremerhaven und Hamburg steigerte das Unternehmen seine Beschäftigtenzahl um 43,4 % von 2.670 Beschäftigte in 2000 auf 3.830 Beschäftigte in 2005.
Intelligentes Kostenmanagement und hohe Produktivitätsraten haben EUROGATE zu einem profitablen Containerterminal-Logistik-Unternehmen gemacht, welches in der Lage ist, den notwendigen Ausbau der Suprastruktur seiner Häfen voranzutreiben. Von 2005 bis 2009 sind an den deutschen Standorten Investitionen in Höhe von 447 Millionen Euro vorgesehen. Aufgrund dieser kontinuierlichen Investitionstätigkeit hat es in 2004 keine Abfertigungsprobleme wie an anderen europäischen Containerterminals gegeben. Das Unternehmen ist bemüht, seine Terminalkapazitäten laufend den wachsenden Containermengen anzupassen.
Wachsende Containermengen, die von immer größeren Containerschiffen in die Häfen transportiert werden, stellen die Hafenbetreiber vor große Herausforderungen. Zum Schutz der Investitionen in die Suprastruktur der Häfen und zur Sicherung bzw. zum Aufbau von neuen Arbeitsplätzen ist der Ausbau der Häfeninfrastrukturen dringend erforderlich. Dazu zählen Flächenerweiterungen wie die Westerweiterung des EUROGATE Container Terminals Hamburg in Richtung Petroleumhafen sowie der Ausbau von CT4 in Bremerhaven. Dazu zählen aber auch der Ausbau der Hafenzugänge und der intermodalen Hinterlandanbindungen, wie die Fahrrinnenanpassung von Weser und Elbe, der Bau der Küstenautobahn A 22 sowie der Hafenquerspange im Hamburger Hafen. EU-Richtlinien-Entwürfe wie das sogenannte Port Package II wirken sich in diesem Zusammenhang kontraproduktiv aus. Sie verhindern Investitionen und vernichten Arbeitsplätze, und müssen daher verworfen werden.
Wesentliche Kennzahlen:
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2004 |
2003 |
Veränderungin % |
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Bilanzsumme In TEUR |
432.472 |
391.653 |
+ 10.4 |
Eigenkapital In TEUR |
124.615 |
112.309 |
+ 11,0 |
Eigenkapitalquote In % |
28,8 |
28,7 |
|
Umsatzerlöse In TEUR |
463.081 |
414.690 |
+ 11,7 |
Jahresüberschuß In TEUR |
52.114 |
32.948 |
+ 58,2 |
Investitionen In TEUR |
72.098 |
64.184 |
+ 12,3 |
Cash-Flow In TEUR |
95.659 |
62.181 |
+ 53,8 |